Seite wählen

Willkommen auf meinem Blog, einem Ort für Eltern, die temperamentvolle Babys haben und nach Antworten & Lösungen suchen!

Auf meinem Blog nehme ich betroffene Eltern, auf die wissenswerte Reise ihrer temperamentvollen Babys mit.

Mit „temperamentvoll“ meine ich all die Babys, die über mehrere Monate hinweg, viel und untröstlich Weinen und dabei ihre Eltern bis zur völligen Erschöpfung auslaugen und verzweifeln lassen. Sie werden vor allem aber auch „High Need Babys“ genannt.

Allerdings sind nicht nur temperamentvolle Babys vom untröstlichen Weinen betroffen, sondern auch sogenannte „Babys mit Dreimonatskoliken“, „Babys mit Regulationsstörungen“ und „Schreibabys“. Auf diese Babys werde ich genauso eingehen, da auch diese Eltern auf der ständigen Suche nach Lösungen sind, um ihre untröstlich weinenden Babys beruhigen zu können. Dafür möchte ich gerne den Eltern passende Lösungsansätze mit an die Hand geben.

Vor allem aber, möchte ich mit diesem Blog erschöpften Eltern dabei helfen, wieder mehr auf ihr Bauchgefühl zu hören und nicht auf Ratschläge, die bei temperamentvollen Babys kaum helfen. Meistens bringen solche Ratschläge die Eltern sogar noch mehr zum Verzweifeln, da man das Gefühl vermittelt bekommt, man wüsste nicht, was das eigene Kind benötigt. Dabei fühlt man sich dann schnell als schlechte Eltern. Was wiederum dazu führt, dass man noch weniger auf seine Intuition hört. Der folgende Spruch, trifft für mich deshalb voll ins Schwarze:

Ratschläge sind auch nur Schläge!

Hier geht es darum, dein herausforderndes Baby besser zu verstehen, damit du es maximal unterstützen kannst. Denn erst, wenn du dich und dein Baby verstehst, kannst du deine Sichtweise ändern!

Dabei möchte ich dir mit allen Fragen, die dir durch den Kopf gehen, zur Seite stehen. Denn ein weinerliches oder sehr bedürftiges Baby zu haben, ist eine anstrengende und isolierende Erfahrung, die man aber nicht alleine durchgehen sollte.

Ich möchte, dass du von meinen bisherigen Erfahrungen als Mutter eines temperamentvollen Babys profitierst.

Mit meinen Artikeln möchte ich dir die Augen, über die Besonderheit unserer Babys öffnen, um dabei Wege zu finden, eine liebevolle Erziehung zu gestalten.

Es soll ein Ort sein, an dem wir uns als betroffene Eltern mit Gleichgesinnten zusammentun und austauschen. Wo wir uns frei fühlen können, über all unsere Sorgen und Probleme offen zu sprechen und nicht von anderen verurteilt werden, die diese Erfahrungen nicht gemacht haben.

Meiner Meinung nach, passt der folgende Spruch noch viel zu oft auf Menschen zu (leider auch noch bei der Kindererziehung):

Was der Bauer nicht kennt, dass frisst er nicht!

WER BIST DU EIGENTLICH, MYRIAM?

Ich bin stolze Mama von zwei wundervollen Jungs. Mein 1. Sohn ist, wie die meisten sagen, ein pflegeleichtes Kind. Er hört zu, wenn man ihm was sagt (meistens). Wobei ich auch sagen muss, dass er mit seinen 5 Jahren sehr genau weiß, was er will und was er nicht will. Und er gibt es uns auch klar zu verstehen. Wir haben bei ihm schon früh gemerkt, dass er sehr selbstständig ist und alles alleine machen möchte. Seitdem wir bemerkt haben, dass sein Bedürfnis nach Selbstständigkeit so groß ist, lassen wir ihn, soweit es sicher ist, auch machen. Und unser Umfeld hat uns immer wieder klar vermittelt, wir würden mit ihm alles „richtig“ machen.

Als ich dann zum 2. Mal Mama wurde, wusste ich zwar schon, dass sich unser Familienleben wieder verändern würde, aber ich wusste nicht, wie EXTREM es sich verändern würde.  Mein jüngster Sohn war ab der 2. Woche ein sehr unruhiges Baby und hat ständig geschrien und war auch überhaupt nicht zu beruhigen. Ich war 24h lang in Alarmbereitschaft und bin quasi auf dem Zahnfleisch gelaufen. Bis zum 6. Monat hatte ich keine nützlichen Antworten oder Lösungen im Internet dafür gefunden. Ganz zu schweigen vom Umfeld. Da kamen meistens Sprüche wie: „Lass ihn doch mal schreien“, „Renn nicht immer gleich zu ihm hin“, „Der hat sich ja schon daran gewöhnt, dass du ihn ständig trägst“, „Still ihn nicht so oft, sonst kann er gar nicht mehr anders“ usw…

Auf einmal hieß es, wir würden dies und das „falsch“ machen, deshalb würde er sich so verhalten. Und ich dachte mir nur: Wie kann das sein? Es ist ja nicht gerade so, dass ich der Meinung war: Hey Schatz, unser Großer ist uns so schlecht geraten, da sollten wir unbedingt mal unsere Kindererziehung ändern…

Nee, natürlich nicht. Deshalb hatten wir ja auch nichts geändert, sondern sagten uns: „Wir machen es genau gleich, dann kommt es schon gut…“

Tja, nur ist das diesmal eine wahnsinnig hohe Herausforderung, die mit vielem Zweifeln und niedrigem Selbstwertgefühl mit sich bringt.

Da stellt sich doch die Frage: Wer gibt an, was „richtig“ oder „falsch“ ist?

Es ist unglaublich, wie sehr wir uns im Leben vom Umfeld und deren Glaubenssätze verunsichern lassen und deshalb an uns selbst zweifeln.

Es gibt nun mal im Leben nicht immer nur „richtig“ oder „falsch“, „schwarz“ oder „weiß“!

Das Gute aber dabei ist, dass ich mich nicht von Menschen leiten lasse und auch nicht meine Verantwortung als Mutter in andere Hände gebe. Ich hinterfrage Dinge, wenn sie sich für mich nicht richtig anfühlen. Deshalb recherchiere ich und lese viel.

So bin ich dann von den Dreimonatskoliken, zu Schreibaby und dann auf Regulationsstörungen gekommen.

Irgendwie hatte aber alles nicht so richtig zum Verhalten meines Sohnes gepasst. Bis ich dann schließlich auf „High Need Babys“ und deren Temperament gestoßen bin. Und es fühlte sich an, als wenn mir ein Stein vom Herzen gefallen wäre. Die Merkmale über High Need Babys war für mich ermutigend und augenöffnend zugleich.

Nun war mir klar, dass es viele Eltern gibt, denen es genauso geht, nur hatte ich sie leider bis dato noch nicht in meinem direkten Umfeld getroffen.

WARUM DIESER BLOG, MYRIAM?

Mir ist es wichtig, diese Botschaft an alle Eltern oder zukünftige Eltern weiterzugeben und dabei vermitteln, dass sie mit ihrer Verzweiflung und Erschöpfung nicht alleine dastehen. Ich weiß, wie es ist, sich Missverstanden zu fühlen und man sich deshalb alleine fühlt. Es ist wichtig, den Leuten mitzuteilen, dass sich die Welt noch immer dreht und nicht stehen geblieben ist. Wir sind nun mal nicht mehr in der Generation unserer Großeltern. Es wird nicht nur in der Technik geforscht. Glücklicherweise wird auch in der Kinderentwicklung und Psychologie geforscht. Seitdem sind einige neue und interessante Erkenntnisse hervorgekommen.

Was hat es also für Auswirkungen, wenn wir nicht auf die Bedürfnisse unserer Kinder und auch auf unsere eigenen Bedürfnisse eingehen?

Und da sollte unser Ansatz sein. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen und nicht immer nur Kritik äußern.

Ein afrikanisches Sprichwort besagt:

Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen!!!

Deshalb sei auch du ein Teil des Dorfes und lass dir helfen und du kannst ebenso anderen Eltern dabei helfen, ihre Energiereserven wieder aufzutanken.

Informiere dich über dieses Thema und verbreite es, wenn du selbst oder jemand aus deinem Umfeld betroffen ist.

Umso mehr Menschen davon hören, umso weniger kommt es ihnen fremd vor!

Willst du wissen, ob du oder jemand in deinem Umfeld ein temperamentvolles Baby / High Need Baby hat? Dann mach doch einfach bei meinem Quiz mit.

Klicke bitte dafür auf diesen Link

Copy Protected by Tech Tips's CopyProtect Wordpress Blogs.